Jahreszeiten

 

 

Still und leise in der Nacht
hat der Wind uns Schnee gebracht
Flocken kamen aus dem Land
wo Eis und Frost gehen Hand in Hand
schwebten nieder auf die Erde
glitzernd hell wie weiße Sterne
hör doch wie sie leise tuscheln
und sich aneinander kuscheln
schmiegen sich auf hohe Bäume
bringen uns die Winterträume
strahlend in der hellen Sonne
schmelzen sie aus reiner Wonne
und man sieht ein Bächlein fließen
bald die ersten Blümchen sprießen
durch das Eis die Köpfchen heben
fängt Natur jetzt an zu leben
 

So gehen still die Jahreszeiten
die im Leben uns begleiten.

 

     
     
 

 
     

Der Frühling

 

 

Sommermorgen

 

Der Frühling hält Einzug das Land erwacht,
Väterchen
Frost jetzt eine Pause macht.

Das Grün an den Bäumen es leuchtet so frisch,
alle Vögel finden einen reich gedeckten Tisch.

Ein Summen und Brummen erreicht unser Ohr
neugierige Blumen schauen aus der Erde  hervor.

Das Korn der Felder wiegt im Wind hin und  her,
dass Erwachen fällt den Tieren nicht schwer.

Mit leisem murmeln plätschert munter ein Bach,
hoch in den Bäumen entsteht ein grünes Dach.

Die Strahlen der Sonne wärmen die Erde,
auf saftigen Wiesen grast eine Schafherde.

Zwitschernd ziehen Vögel am Himmel ihre Kreise
alles erwacht auf gar wundersame Weise.

Die Sonne steht hoch am Himmelszelt,
geliebter Frühling wie schön ist unsere Welt.

 

Der Himmel leuchtet im schönsten Blau,
au
f den Blättern perlt noch der Morgen Tau.

Vögel begrüßen zwitschernd den sonnigen Tag
Schmetterlinge flattern mit sanften Flügelschlag

Blumen entfalten zaghaft ihre Blüten,
Sterne schon lange am Himmel verglühten.

Fleißige Bienen schwirren summend umher,
Käfer
krabbeln über die Wiese kreuz und quer.

In der Ferne hämmert munter ein Specht,
Schwalben bauen Nester ganz Kunstgerecht.

Majestätisch der Adler seine Kreise zieht,
die Maus schnell in ihr Loch entflieht.

So begrüße auch ich diesen schönen Tag,
denn er wird so wie ich ihn gerne mag.

 

     

 

Herbststurm am Meer

 

 

Winde wehen stürmisch
peitschen hoch das Meer,
verlassen sind die Strassen
die Strände Menschenleer.

So kommen erste Stürme
die Wellen voller Gischt,
und aus der weiten Ferne
leuchtet ein goldenes Licht.

Wie eine strahlende Fackel
zieht es die Schiffe an,
weist sicher seinen Weg
dem alten Steuermann.

So wirbelt dieser Sturm
auch hoch empor den Sand,
verteilt mit aller Wucht
ihn über das ganze Land.

 

     
     
 

 
     
     

Wintermärchen

 

 

Spätsommer

 

Still fällt das Silbermondlicht
sanft auf die dunkle Welt,
streift über große Meere
Wiesen - Wald und Feld.

Weiß liegt der feine Nebel
wie Watte auf dem Fluss,
umarmt des Baumes Zweige
mit einem zarten Kuss.

Geschlossen sind die Blüten
wiegen sich stumm im Wind,
träumen vom warmen Frühling
wenn neu ihr Leben beginnt.

Flocken weich und lautlos
tanzen in Nächtlicher Ruh,
decken mit weißem Mantel
die dunkle Erde nun zu.

Wie glitzernde weiße Sterne
wirbeln sie durch die Luft,
erzählen ein Wintermärchen
mit ihrem eisigen Duft.

 

Blumen leuchtend bunt erblühen
auf des Wiesen grüner Au,
Vögel fröhlich
zwitschernd ziehen
hoch empor ins Himmelsblau.

Bächlein plätschert munter heiter
über Stöckchen und auch Stein,
Rauchen das ist sein Begleiter
wie es fließt im hellen Schein.

Wie der Wellengang der Meere
wogen Felder sanft im Wind,
golden schimmert Kornes Ähre
zeigen das sie reif schon sind.

Sonne sendet warme Strahlen
nieder auf das schöne Land,
hohe Wälder noch umrahmen
alles wie ein grünes Band.

Staunend leise ich verweile
sauge
auf das schöne Bild,
um mich rum ganz ohne Eile
tummelt friedlich sich das Wild.

 

     
     
 

 
     
 

Frühlingserwachen

 

 

Fühlst Du den warmen Strahl der Sonne
der langsam Dir das Herz erwärmt,
mit unsichtbaren heißen Händen
wie Schmetterlinge Dich umschwärmt.

Hörst Du den Wind der leise flüstert
Dich zärtlich nimmt in seinen Arm,
durch Deine Haare zaghaft streichelt
verführerisch und voller Charme

Riechst Du den Duft des grünen Grases
der Tausend Blumen die erblüht,
Dich neckend in der Nase kitzeln
umschmeicheln sinnlich Dein Gemüt.

Siehst Du die Vögel fröhlich fliegen
in Kreisen hoch am Himmelszelt,
mit sanftem Flügelschlage schweben
weit über Wiesen - Wald und Feld.

Spürst Du den Frühling still erwachen
die Welt erstrahlt im hellen Licht,
und die Natur zaubert voll Liebe
ein kleines Lächeln in Dein Gesicht.

 

     
     
 

 
     

Winternacht

 

 

Wintermärchen

 

Leise schweben sie vom Himmel
weiße Flocken Hand in Hand,
tanzen anmutig im Winde
der sie weht aufs dunkle Land.

Hüllt die Bäume wie ein Mantel
sanft in seine weiße Pracht,
Vögel kuscheln sich zusammen
in der kalten Winternacht.

Wie eine weiche Daunendecke
legt der Schnee sich auf die Welt,
Schmutz und Unrat still verschwindet
selbst das große - graue Feld.

Früh am Morgen als die Sonne
gleißend in dem Schnee sich bricht,
jubeln Kinder voller Freude
in dem weißen Sternenlicht.

Laut erschallen ihre Stimmen
singen wie der schönste Chor,
hinter großen - grauen Wolken
schaut Frau Holle still hervor.

* Schneeflöckchen - Weißröckchen
wann kommst Du geschneit,
Du wohnst in den Wolken
Dein Weg ist so weit.*

Still stehe ich am Fenster
als dieses Lied verklingt,
mein kleiner - leiser Seufzer
hoch zu den Wolken schwingt.

Leise stille und ganz sacht
fiel auf die Erde in der Nacht,
weißer Schnee frisch und rein
so schlich der Winter sich nun ein.

Weiche Flocken vom Himmel schweben
zärtlich neckend die Arme heben,
sanft einhüllen tanzend berühren
schmelzend versuchen Dich zu verführen.

So wirbeln viele weiße Flocken
die voller Anmut zum Träumen locken.

 
     
     
 

 
     
 

Frühlingstraum

 

 

Ein Raunen schwingt durch kalte Lüfte
legt nieder sich auf einen Baum,
erzählt mit leiser sanfter Stimme
ihm ihren schönsten Frühlingstraum.

Von weichen warmen Sonnenstrahlen
die ihn umhüllen wie ein Kleid,
auf Zweigen Knospen lassen sprießen
bis alles grünet weit und breit.

Rot - Blaue - Lila - Weiße Blüten
schauen zum Himmel hoch hinauf,
verfolgen nickend mit dem Kopfe
den leuchtend warmen Sonnenlauf.

Vögel fliegen zwitschernd fröhlich
mit dem Wind am Himmelszelt,
denn der Traum wird sich erfüllen
weil der Frühling Einzug hält.
 

     
 

 
     
     
     

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