Dunkelheit

 

 

Wenn Sterne tiefe Trauer tragen
der Himmel sich in Schwärze hüllt,
wenn eine kleine heiße Träne
den Seelensee bis zum Rande füllt.

Wenn sanft das Mondlicht wird erlöschen
ein Engel stille Tränen weint,
und uns am hellen Sommertage
die Sonne nicht mehr wärmend scheint.

Wenn alle Blumen niemals blühen
das Laub der Bäume ganz stille schweigt,
die Vögel am Himmel ihr Lied nicht singen
die Grille uns keine Melodie mehr geigt.

Dann werden Herzen nicht mehr schlagen
in Dunkelheit versinkt die Welt,
und nichts wird sich auf Erden regen
weil selbst der Wind die Luft anhält.

 

     
     
 

 
     

Gedanken (Sturm)

 

 

Todesbote

 

Um mich herum
nur finstere Nacht,
die Sterne verschwunden
kein Mond der mir lacht.

Es türmen sich Wolken
im stürmischen Wind,
laufe durch die Strassen
wie in einem Labyrinth.

Der Regen ergießt sich
auf meine Gestalt,
rinnt an mir nieder
auf den Asphalt.

Wie ein Orkan
sind meine Gedanken,
sie wühlen mich auf
lassen mich schwanken.

Die Dunkelheit geht
der Sturm zieht ab,
doch meine Gedanken
nehme ich mit ins Grab.

 

 

 

Ich falte stumm die Hände
den Blick starr hoch hinauf,
die Tränen die da fließen
sie hören nicht mehr auf.

Die Kälte in dem Körper
ich spüre sie nicht mehr,
meine Seele ist zerbrochen
in mir ist alles Leer.

Mein Leben zieht vorüber
im Kreis sich alles dreht,
der Windhauch meine Glieder
ganz eisig kalt umweht.

Sind dieses schon die Boten
die mir der Himmel schickt,
die Lebensuhr in mir
nur noch ganz langsam tickt.

Ein letztes stummes Flehen
es ist schon fast vorbei,
die Lippen flüstern leise
mein lieber Freund verzeih.

 

     
     
 

 
     
 

Was wäre wenn

 

 

 

Was wär der schönste Tag
ganz ohne Sonnenlicht,
wenn niemals auf der Erde
sich Licht und Schatten bricht.

Ein Vogel ohne Flügel
wie sehe der wohl aus,
würd
e nie mehr wieder fliegen
am Himmel übers Haus.

Der Fluss ganz ohne Wasser
kein Fischchen ist zu sehen,
man würde auch nie wieder
im klaren Wasser stehen.

Regen der die Bäume
und Blumen läßt erblühen,
keine leuchtenden Sterne
die früh am Morgen verglühen.

Felder die ganz kahl sind
kein Bauer sie bestellt,
sagt nun ihr lieben Leser
ob Euch das alles gefällt.

Im Herzen ohne Hoffnung
auf eine bessere Welt,
verzichten auf die Liebe
in den Taschen kein Geld,

Wollt Ihr dies alles haben
dann schreit nur ganz laut Ja,
denn oben der im Himmel
macht sicher alles wahr.

Doch ich Ihr lieben Leser
ich will das alles nicht,
will lieber weiter wandern
im hellen Sonnenlicht.

Die Sonne will ich preisen
die Sterne und den Mond,
Glaube - Hoffnung - Liebe
ich weiß das es sich lohnt.

 

     
     
 

 
     

Gedankengänge

 

 

Ahnungen

 

Sehnsüchte die mich erfassen,
Gedanken die nicht mehr loslassen.

Träume die bei Nacht kommen,
Bilder die man sieht verschwommen.

Wolken die vorüber ziehen,
Menschen die dem Regen entfliehen.

Wind der in Sturm übergeht,
Sonne die täglich untergeht.

Zärtlichkeiten die man erfleht,
Leidenschaft die kommt und geht.

Gefühle die sich überschlagen,
Kinderaugen die anklagen.

Tränen die, die Haut benetzen,
Worte die einen oft verletzen.

Maschinen die Natur zerstören,
einander große Liebe schwören.

So dreht sich alles nur im Kreise,
wenn Gedanken gehen auf die Reise.

 

Es regnet in Strömen
der Himmel ist grau,
ich stehe am Fenster
wo bleibt nur das Blau.

Eine seltsame Stimmung
liegt über dem Raum,
ich fühle mich gefangen
wie in einem Traum.

Meine Hände sie zittern
das Herz klopft ganz laut,
irre -  bizarre Bilder
lassen frieren meine Haut.

Ich ersehne die Sonne
ihre wärmenden Strahlen,
ein quälendes Unheil
zieht empor wie Spiralen.

Gewiss dieses Ahnen
viele Lachen mich aus,
doch leider kann ich
aus meiner Haut nicht raus.

So bleibe ich gefangen
im seltsamen Traum,
ganz alleine gelassen
hier im dämmrigen Raum.

 

     
     
 

 
     
 

Viele Fragen

 

 

Weißt Du warum die Blumen blühen,
im Herbst die Vögel gen Süden ziehen ?

Warum die Menschen einmal sterben,
und neue wiedergeboren werden ?

Wieso manchmal der Himmel weint,
dann doch wieder die Sonne scheint ?

Weshalb es Krieg gibt auf der Welt,
der Winter seinen Einzug hält ?

Warum sind manche glücklich vereint,
der andere traurig und ständig weint ?

Weshalb die Flüsse zum Meer hin fließen,
die Jäger im Walde die Tiere schießen ?

Wieso ist es warm dann wieder kalt,
der Blitz so hell der Donner schallt ?

Sag, warum ist das so auf der Welt,
wo nur die Macht zählt und das Geld ?

 

     
     
 

 
     

Reden - Sehen - Hören

 

 

Gut oder Böse

 

Stumme Schreie die nicht hallen,
keine Stimmen die erschallen.
Starre Augen die nicht sehen,
was um sie herum geschehen.

Taube Ohren nichts verstehen,
Worte die dann untergehen.
Tränen
die vom Himmel fallen
auf die Erde nieder prallen.

Wolken die im Winde ziehen,
Engel von der Erde fliehen.
Sonne täglich wieder scheint,
Tag und Nacht sich bald vereint.

Unglück sehen munter gaffen,
dann es machen wie die Affen.
Nicht reden - sehen - hören,
am Ende unsere Welt zerstören.

So wird das Schicksal und ereilen,
und niemand unsere Wunden heilen.

 

 

Menschen die sich mühsam plagen
niemals laut ihr Leid beklagen,
Kummer tief in sich verschließen
Tränen
heimlich lassen fließen.

Neid und Hass nicht in sich tragen
im Walde keine Tiere jagen,
Klatsch - Intrigen von sich weisen
schmeichelnd andere nicht umkreisen.

Böse Worte stets vermeiden
anderen das Glück nicht neiden,
s
ich nicht am Unglück anderer weiden
auch nicht mit zwei Schwertern schneiden.

Der stets die Hand einem jeden reicht
der hat's im Leben niemals leicht,
d
ie Guten in den Himmel schweben
die Bösen aber überleben.

So ist es leider auf der Welt
dass Bös zu Böse sich gesellt,
d
en Guten wird man unterdrücken,
dem Bösen zuhören mit Entzücken.

Und die Moral von der Geschicht,
dem Bösen glaubt man - Guten nicht.

 

     
     
 

 
     
 

Sprichwort

 

 

Es gibt ein Sprichwort das besagt.

"Was Du nicht willst das man Dir tu,
dass füg auch keinem anderen zu "

Dies schrieb einmal ein kluger Mann,
doch hält sich jemand noch daran.

Nein munter - fröhlich - heiter,
drückt
man Schwache immer weiter.

Jeder denkt ich bin der Beste,
von Schwachen gibt's keine Proteste.

Wenn er dann auf dem Boden liegt,
schon fast vom Starken ist besiegt.

Dann fühlt der Starke sich als Held,
erhebt sich zum Besten auf der Welt.

Doch leider ist das Selbstbetrug,
wer so denkt der ist nicht Klug.

Ich füge noch den Satz hinzu,
es gibt immer einen der Stärker ist als Du.

 

     
     
 

 
     

Ohne Worte

 

 

Ewigkeit

 

Hoffnung zerschlagen
Herzen zerbrechen,
im Schutze der Nacht
Geister aufwecken.

Liebe erhören
Treue beschwören,
tief in Gedanken
andere betören.

Aufstände proben
Besserung geloben,
am nächsten Tag
alles verschoben.

Träume vergehen
Wolken verwehen,
doch viel zu schnell
Neue entstehen.

Feuer verglühen
Hände verbrühen
,
doch immer wieder
Funken versprühen.

Freunde belügen
t
äglich betrügen,
sich ohne Bedenken
sinnlos Vergnügen.

 

       

Leuchten unsere goldenen Sterne
ewiglich am Himmelszelt,
wird der Mond auf seiner Reise
Nachts erhellen diese Welt.

Scheint die Sonne hell am Tage
werden Blumen immer blühen,
sanfter Sternenflimmerregen
manchmal unsere Welt besprühen.

Strahlend bunte Regenbögen
leuchten über Zeit und Raum,
flüsternd leise uns erzählen
von dem schönsten Märchentraum.

Oder herrscht in vielen Jahren
auf der Erde Dunkelheit,
wird die Nacht den Tag verfinstern
bis in alle Ewigkeit ?

 

     
     
 

 
     
 

In der Welt

 

 

In der Welt
in der wir leben,
alle nur nehmen
und nichts geben.

Immer nur hetzen
ganz schnell eilen,
nicht eine Sekunde

mal stille verweilen.

Hektik und Stress
Dich täglich ergreifen,
auf die Gefühle
der anderen pfeifen.

Bleib einmal stehen
erhebe Dein Gesicht,
spüre
die Wärme
fühle
das Licht.

Ruhe und Frieden
wirst Du finden,
des Alltags Sorgen
werden verschwinden.

Nimm eine Auszeit
lass Dich fallen,
Geräusche
um Dich
werden verhallen.

Sehe die Schönheit
um Dich herum,
schweige ganz stille
staunend und stumm.

 

 

     
     
 

 
     

Warum - Wieso - Weshalb

 

 

Der Himmel brennt

 

Weißt Du
warum die Menschen streiten,
der Mond die Sonne
niemals küsst ?

Warum der Regenbogen,
uns leuchtend bunt
vom Himmel grüsst ?

Wieso auch Tränen lügen,
im Traum die Seele
oftmals schreit ?

Wieso der kalte Regen,
als weißer Stern
vom Himmel schneit ?

Weshalb in manchen Nächten,
sich Licht und Schatten
sanft vereint ?

Weshalb in tiefer Trauer,
ganz still das Herz
verzweifelt weint ?

Warum - Wieso - Weshalb,
sind oft die Fragen
ungeklärt ?

Warum - Wieso - Weshalb,
die Menschheit dies wohl
nie erfährt ?

 

Rot glühend brennt der Himmel
die Engel stumm entfliehen,
und Tausend goldene Sterne
sich unserem Blick entziehen.

Wie Säure brennt der Regen
Blumen und Bäume schreien,
vom Himmel fallen Vögel
in mir ist Seelenpein.

Die Erde steht in Flammen
vernichtet Wald und Feld,
kein Strahl der lieben Sonne
auf diese Welt mehr fällt.

Erloschen sind die Sterne
der Rauch steigt beißend auf,
die Welt in Schutt und Asche
vorbei der Lebenslauf.

So wird es eines Tages
auf unserer Erde sein,
wenn Menschen Kriege führen
und Herzen sind aus Stein.

 

 

     
     
 

 
     
 

Was zählt noch

 

 

Was zählt noch
in der heutigen Welt,
selbst Freundschaft
ist nur ein Wort,
das niemand hält.

Versprechen werden wie
Stäbchen gebrochen,
Worte wie" Ich mag Dich"
leichtfertig ausgesprochen.

Gefühle die mal da waren
einfach mit Füssen getreten,
Freundschaft so behandelt
als wäre sie nie gewesen.

Ein jeder sieht nur
sein eigenes Streben,
alles niederwalzen
das ist unser Leben.

Da bleibt auf der Strecke
ein Herz - Na und,
Du kannst ruhig heulen
hast Du einen Grund?

Eine Welt voller Heuchler
so will ich nicht leben,
wo alle nur nehmen
und nichts geben.

Darum nehme ich Abschied
zerbrochen der Glauben,
begraben die Hoffnung
nichts kannst Du mehr rauben.

 

     
     
 

 
     

Das Leben

 

 

Veränderung

 

Wenn Morgens in der Frühe
die Sonne Dich berührt,
mit zärtlich warmen Strahlen
zum Träumen Dich verführt.

Wenn Dir ein kleines Vöglein
vom Himmel munter winkt,
dass leise sanfte Zwitschern
ein Glücksgefühl Dir bringt.

Wenn Dir vom Wegesrande
ein Blümchen fröhlich nickt,
die Biene noch verschlafen
in Deine Augen blickt.

Wenn lauer warmer Wind
zart durch die Haare streicht,
leise - sanft und zärtlich
Dir seine Hände reicht.

Dann fühlst Du tief im Herzen
wie schön das Leben ist,
dankst stille Deiner Mutter
das Du geboren bist.

 

Hell erstrahlt der dunkle Himmel
farbig - bunt in gleißender Pracht,
denn es ist für alle Menschen
heute die Silvesternacht.

Träume werden still geflüstert
Wünsche fliegen hoch hinauf,
jeder möchte ihn verändern
seinen alten Lebenslauf.

Doch am nächsten frühen Morgen
vergessen ist was Gestern war,
nur wenig Menschen werden ändern
sich in diesem neuen Jahr.

 

     
     
 

 
     
 

Glückskind

 

 

Still schweben die Gedanken
wie Wolken durch die Luft,
und meine kleine Seele
saugt auf den Blütenduft.

Ich wandere durch die Gassen
bis in den tiefen Wald,
mit jedem meiner Schritte
der Straßenlärm verhallt.

Tausend Vögel zwitschern
mir freundlich grüßend zu,
schließ stille meine Augen
denn hier finde ich nun Ruh.

Ein Lächeln auf den Lippen
so schreite ich dahin,
flüstere sanft voll Freude
das ich ein Glückskind bin.

Der Wald ist meine Heimat
das tue ich hier kund,
ein kleiner - leiser Seufzer
entfleucht sacht meinem Mund.

 

     
     
 

 
     

Lachender ( trauriger ) Clown

 

 

Himmelstor

 

Wie in einem Zirkus
kommt mir mein Leben vor,
ich stehe in der Manege
nehme alles mit Humor.

Auch wenn die Tränen rinnen
lachen die Leute laut,
selbst als ich niedersinke
das Klatschen nicht abflaut.

Nach außen hin ganz fröhlich
doch innerlich schon tot,
werde ich weiter lachen
niemand sieht meine Not.

Ich stehe in der Mitte
mit lachendem Gesicht,
selbst als in meinem Körper
das Herze mir zerbricht.

So spiele ich die Rolle
die man von mir verlangt,
mit einem tiefen Diener
der Clown sich noch bedankt.

Irgendwann in Deinem Leben
wird die Nacht nicht mehr vergeh'n,
dann wirst Du ganz leise fragend
starr vor Deinem Richter steh'n.

Der den Finger hoch erhoben
flüsternd fragt bist Du bereit,
hier von mir jetzt zu erfahren
warum niemand um Dich weint.

Hass - Intrigen und auch Lügen
waren auf der Welt Dein Ziel,
mit den Herzen vieler Menschen
triebst Du oft ein böses Spiel.

Jetzt stehst Du hier leise fragend
darf ich in die Ewigkeit,
alles das ist doch gewesen
und nur noch Vergangenheit.

Hör gut zu Du Menschenseele
verschlossen ist das Himmelstor,
auch wenn bei Dir Tränen fließen
bleibst Du schluchzend steh'n davor.

Ich schick Dich hinab zur Erde
still auf unbestimmte Zeit,
bis ein kleines Menschenwesen
um Dich heiße Tränen weint.

     
     
 

 
     
 

Gedanken

 

 

Dunkelheit umhüllt die Erde
Gedanken rauben Dir den Schlaf,
es formen Zweifel sich zu Bildern
und Du bist stumm der Fotograf.

Tränen rinnen aus den Augen
bilden schweigend einen See,
wie Wolken sich Gefühle türmen
still gehen Träume auf Tournee.

Im Herzen toben wilde Stürme
 Blitz schlägt ein mit aller Macht,
Zuversicht kämpft mit der Hoffnung
ein Feuer wurde heiß entfacht.

Doch kommen erste Sonnenstrahlen
der Schlaf Dich leise übermannt,
Gedanken gehen jetzt zur Ruhe
Dunkelheit wird still verbannt.

     
 

 

Gross - oder klein

 

 

Gedanken

Ich stehe auf der Erde
fühle mich winzig klein,
ach könnte ich nur einmal
ein wenig grösser sein.

Da fällt vor meine Füsse
ein Stern der mich umhüllt,
ich hör ein leises Flüstern
Dein Wunsch wird jetzt erfüllt.

Ich werde gross und grösser
schau durch das Wolkentor,
hinter den dunklen Mauern
blitzt schon der Mond hervor.

Vögel fliegen zwitschernd
verwundert um mein Haupt,
die dünne Luft hier oben
mir still die Sinne raubt.

Es kribbelt in den Füssen
ich bücke mich ganz tief,
ach wär ich doch nur kleiner
laut meine Stimme rief.

Blitze zucken wütend
und eine Stimme grollt,
ihr kleinen Menschenwesen
wisst auch nicht was ihr wollt.

Aber so sind die Menschen
erst Hot dann wieder hüh,
und alles was ich mache
ist doch vergebene Müh.

Da rollen heisse Tränen
mir über das Gesicht,
als laut wie heller Donner
die Stimme zu mir spricht.

Ich bin mit mir zufrieden
sprech ich im hellen Schein,
ich möchte doch nur einfach
ein kleines Menschlein sein.

Leise ziehen die Gedanken
spiralenförmig durch die Nacht,
der Mond mit blassem Schimmer
hält still am Himmel seine Wacht.

Formen sich zu bunten Kreisen
drehend in dem warmen Wind,
immer schneller um die Sterne
wo die Zeit langsam verrinnt.

Schliessen sich nun ohne Ende
auch kein Anfang ist zu seh'n,
könnten doch nur die Gedanken
einfach stille von mir geh'n.

Doch so lieg ich schlaflos sinnend
in der Nacht und denke nach,
lass sie ziehen in den Himmel
der erscheint als Sternen - Dach.

Als die Sonne leise blinzelnd
an dem Horizont erscheint,
haben still sich die Gedanken
mit den Sternen stumm vereint.

Schlaf nimmt sanft mich in die Arme
Tränen trocknen auf der Haut,
schweigen stille die Gedanken
bis der Mond vom Himmel schaut.

 
     
     
 

 
     
 

Brücke bauen

 

 

Ich sitze auf einem Hügel
mit Traurigkeit erfüllt,
des Mondes bleicher Strahl
mich eisig kalt umhüllt.

Regen fällt leise vom Himmel
sich mit meinen Tränen vereint,
da seh ich zwischen den Sternen
wie still eine Brücke erscheint.

Als Bindeglied zweier Herzen
ist sie auch den Menschen bekannt,
manchmal sanft und schweigsam
für uns ein goldenes Band.

Verbindet viele Nationen
das Morgen und Abendland,
begegnet Ihr Euch auf dieser
dann reicht Euch lächelnd die Hand.

Damit ich niemals mehr traurig
Tränen im Mondenlicht wein,
lass uns eine Brücke bauen
und niemand ist mehr allein.

     
     

     
     
     
     

zurück