S * E * H * N * S * U * C * H * T

 

S  eit ich in Deine Augen sah
E  rstrahlen die Sterne leuchtend und klar
H  ell lacht mir der Silbermond

N  acht mit Träume mich belohnt
S  trahlend am Tage die Sonne scheint
U  mwoben das Herz das nicht mehr weint
C  harmant hast Du mich angelacht
H  eimlich meine Träume bewacht
T  ränen erzählen Dir meine

             

S * E * H * N * S * U * C * H * T

     
 

 
     
 

Früh am Morgen

 

 

Ganz dämmerig der Morgen
doch ich bin schon wach,
hör ganz leise murmeln
von draußen den Bach.

Ein Vogel in den Zweigen
grüßt
mit lautem Gesang,
die ersten Sonnenstrahlen
des frühen Tagesanfang.

Ich spule mich hinüber
noch ganz schlafeswarm,
voller zärtlichem Verlangen
in Deinen starken Arm.

Streiche behutsam - sanft
mit Liebe - innigem Glück,
über die Hand - den Arm
liebevoll wieder zurück.

So schmieg ich mich nah
mit einem seufzenden Laut,
in Deine starken Arme
an Deine warme Haut.

Schließe meine Augen
schlummer
selig wieder ein,
im tiefen Bewusstsein
ich bin nicht mehr allein.

 

     
     
 

 
     

Bist Du der Mann

 

 

Mein Ritter

 

Sag mir bist Du der Mann
mit dem ich glücklich sein kann.

Der sieht meinen Kummer und Gram,
mich einfach nimmt in den Arm.

Zuhört ohne viel zu Fragen,
niemals ignoriert meine Klagen.

Spontan mit mir fährt an die See,
im Winter trinkt den heißen Tee.

Spazieren geht wenn der Himmel weint,
lacht wenn die Sonne scheint.

Tanzt mit mir die ganze Nacht,
bei Krankheit an meinem Bette wacht.

Der mir vom Himmel holt den Stern,
ganz oft sagt ich hab Dich gern.

Willst Du das alles sein für mich,
dann komm ich bin das auch für Dich.

 

Hoch oben auf dem Berge
über dem lieblichen Tal,
steht eine alte Ruine
ich besuchte sie hundertmal.

Der Blick von den Zinnen
atemberaubend und schön,
ganz leise vor Wonne
ich seufzend aufstöh'n.

Umgeben von Wäldern
am Fuße ein Fluss,
gleich kommen die Elfen
geben mir einen Kuss.

Ich schließe die Augen
sehe vor mir die Zeit,
als noch edle Ritter
um die Freifrau gefreit.

Wie in einem Märchen
komm ich mir hier vor,
wünsch
mir im geheimen
ein Ritter käme durch das Tor.

Auf einem weißen Schimmel
im goldenen Abendschein,
entführt
mich dieser Ritter
zum ewigen Glücklich sein.

 

     
     
 

 
     
 

Einmal nur

 

 

Einmal:  In Deinen Armen liegen.
Einmal:  Mit Dir zu den Sternen fliegen.
Einmal:  Hoch in den Himmel und zurück.
Einmal:  Das wäre mein ganzes Glück.
Einmal:  Schweben wie im nächtlichen Traum.
Einmal:  Mit Dir durch Zeit und Raum.

Du sagst:  Dein Herz das gehört nur mir.
Du sagst:  Morgen stehst Du vor meiner Tür.
Du sagst:  Du hast mich unendlich lieb.
Du sagst:  Du kommst Dir vor wie ein Dieb.
Du sagst:  Ich will Dich endlich sehen.
Du sagst:  Mit Dir will ich durchs Leben gehen.

Ich sage:  Warum bist Du dann noch nicht hier.
Ich sage:  Fühlst Du nicht meine Sehnsucht nach Dir.
Ich sage:  Gestohlen hast Du mir mein Herz.
Ich sage:  Damit macht man keinen Scherz.
Ich sage:  Wann ist es endlich soweit.
Ich sage:  Bist Du für unsere Liebe nun bereit.

Einmal:  In Deinen Armen liegen.
Einmal:  Vor Wonne mich unter Dir biegen.
Einmal:  Deine heiße Haut berühren.
Einmal:  Die warmen Lippen spüren.
Einmal:  Jauchzen und Stöhnen vor Glück.
Einmal:  Abheben dann gibt es kein zurück.

 

     
     
 

 
     

Einen Freund

 

 

Deine Hände

 

Ich möchte mit Dir weinen
manch mal auch Lachen im Glück,
Dich sanft in den Armen wiegen
und nicht mehr schauen zurück.

Reden bis früh in den Morgen
vertrauensvoll nehmen die Hand,
mit Dir über Wiesen laufen
und fühlen das innige Band.

Auf einem Hügel nur sitzen
sehen wie die Sonne aufgeht,
an Deine Schulter mich lehnen
spüren
wie Kummer vergeht.

Das alles wünsche ich mir
magst Du ein Freund mir sein,
der immer für mich da ist
mich niemals mehr lässt allein.

Dann reich mir Deine Hände
Vertrauen schenke ich Dir,
und wenn ich Dich mal brauche
bist Du ganz schnell bei mir.

 

Sanft fassen mich Deine Hände
lassen meinen Körper erglühen,
entlocken ihm zärtliche Töne
wie einer wohlklingenden Violine.
Bringen meine innere Stimme,
zart - frohlockend zum singen.

Sanft fassen mich Deine Hände,
lassen mein innerstes erzittern.
Und ich Liebe Dich mit aller Kraft,
meines Herzens - meiner Seele.

Wenn sanft Deine Hände mich fassen.
Wenn sanft meine Hände Dich fassen.

Schweben wir empor in die unendlichen
Weiten des Universums, wie Spiralen
am nächtlichen Himmelszelt.

Wenn Deine Hände...

 

     
     
 

 
     
 

Wohin

 

 

Wohin
soll ich meine
Sehnsucht schicken..
in den Himmel,
hoch zu den Sternen,
wo sie einsam kreist
im endlosen Weltall ?

Wohin
soll ich meine
Liebe schicken..
in die Ferne,
an einsame Orte,
wo sie niemand

finden wird ?

Wohin
soll ich mein
Herz schicken..
auf die Reise,
mit dem Fluss,
damit es im
Wasserfall zerbricht ?

Wohin
soll ich meine
Gedanken schicken..
hinauf zu den
ziehenden Wolken,
die sie mit sich nehmen
um zu verdampfen ?

Wohin
soll ich all
das schicken..
wenn es niemanden
auf der Welt gibt,
der dieses von mir
annehmen möchte.

Wohin...

 

     
     
 

 
     

Einmal

 

 

Frei wie ein Vogel

Einmal durch den Wald hier laufen,
Bäume
- Blumen blühen sehen.

Einmal in die Sterne schauen,
wenn am Morgen sie verglühen.

Einmal die heiße Sonnen fühlen,
wie sie wärmt die kalte Haut.

Einmal Nachts den Mond erblicken,
wie er rund vom Himmel schaut.

Einmal durch die Strassen laufen,
Hand in Hand mit Dir allein.

Einmal die Wellen rauschen hören
leise - sanft im Mondenschein.

Einmal in den Morgen tanzen,
eng geschmiegt in Deinen Arm.

Einmal Deinen Atem spüren,
der mich streichelt zart und warm.

Einmal den leisen Worten lauschen,
die sagen "Ich Liebe Dich so sehr ".

Einmal in Deinen Armen versinken,
dann gibt es eine Wiederkehr.

 

Ich stehe still am Fenster
und schaue in die Welt,
den Blick empor gerichtet
ins weite Himmelszelt.

Dort sehe ich wie die Vögel
am Himmel Kreise ziehen,
denk dann ganz im Geheimen
könnte
ich von hier doch fliehen.

Ach, wäre ich doch ein Vöglein
ich flöge hoch hinaus,
mit jedem Schlag der Flügel
weit weg von diesem Haus.

Das warme Licht der Sonne
ganz zärtlich mich berührt,
der leise Hauch des Windes
mich streichelnd dann verführt.

So flöge ich gen Süden
ins unbekannte Land,
stets würde mich begleiten
des Gottes schützende Hand.

Ach, wäre ich doch ein Vöglein
wie Frei würde ich dann sein,
könnte
fliegen ohne Sorgen
ins Blau des Himmels hinein.

 

     
     
 

 
     
 

Dein Blick

 

 

Dein Blick hält mich gefangen
er sagt mir komm sei mein,
und streichelt meine Seele
dringt tief in mich hinein.

Ganz zart wie eine Harfe
erklingt in mir ein Ton,
schwingt sich durch meinen Körper
schlägt
mit dem Herz synchron.

Danach erfolgt ein Beben
das langsam Wellen schlägt,
und wie der Sturm die Möwen
mich langsam aufwärts trägt.

Als streichelten mich Hände
so ist der Blick von Dir,
entfacht die große Sehnsucht
und das Verlangen in mir.

 

     
     
 

 
     

Fliegende Sehnsucht

 

 

Tanzende Hände

 

Hoch oben auf dem Hügel
im warmen Abendwind,
strecke ich empor die Arme
die Sterne so nahe mir sind.

Sehe wie die Vögel fliegen
im hellen Mondenschein,
und denke voller Sehsucht
könnte ich ein Vöglein sein.

Ich würde mich dann schwingen
hinauf zum hellsten Stern,
von oben leise flüstern
ich habe Dich so gern.

Doch ich stehe auf dem Hügel
schaue hoch ins Sternenlicht,
und meine kleinen Hände
erreichen sie doch nicht.

So schicke ich meine Sehnsucht
wie Vögel mit dem Wind,
hinauf zu all den Sternen
die mir so wohlgesinnt.

Stehst Du an Deinem Fenster
dann öffne weit Dein Herz,
und schicke Deine Liebe
ganz einfach Himmelwärts.

 

Die Nacht ist bald zu Ende
der Mond scheint zum Fenster herein,
ich schaue voller Sehnsucht
zu Dir hin im Mondenschein.

Hebe zaghaft meine Hände
berühre sanft die warme Haut,
von meinen bebenden Lippen
kommt leise ein seufzender laut.

Schmiege mich in Deine Arme
als Du Dich zu mir umdrehst,
Lippen die sich kosend treffen
dem Drängen Du nicht widerstehst.

Atemlos meine Sinne,
Sprachlos ist mein Gefühl,
als ich auf meinem Körper
die Hände tanzen fühl.

 

     
     
 

 
     
 

Wie die Wolken

 

 

Weisse Wolken segeln munter
an dem blauen Himmelszelt,
schauen auf die Erde runter
grüssen lächelnd unsere Welt.

Ach , könnt ich doch auch dort oben
wie die Wolken weiter zieh'n,
zart vom Wind sanft angeschoben
würd ich von der Erde flieh'n.

Schwerelos am Himmel schweben
dicht vorbei am Silbermond,
um die Sterne Netze weben
sehen wo die Sonne wohnt.

Hohe Berge - Wälder - Meere
könnte ich von oben seh'n,
alle Sorgen leicht und schwere
würden stille von mir geh'n.

Doch so steh ich auf der Erde
schau hinauf und denk daran,
wie die kleine Wolkenherde
flieg ich sicher irgendwann.

     

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